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Sabine Beck – Kunst in handgeschöpftem Papier

Getrennt- freies Wandobjekt 2002Warum mache ich Kunst? Gute Frage, ich glaube, weil ich gar nicht anders kann.
Weil ich diese nonverbale Form als Ausdrucksmittel einfach zu mir gehört.
Kunst ist für mich Experimentierfeld zwischen Realität & Fiktion. Genau wie in meinen Bildern; auch hier findet sich von realen Motiven über impressionistischen bis hin zu völlig abstrakten Arbeiten eine breit gefächerte Palette künstlerischer Umsetzung. Die Auseinandersetzung mit Material & Farbe, die Mischung von Zufall & Lenkung und das Arbeiten in die 3-Dimensionalität begeistern mich.

Nachdem ich als gelernte Grafik-Designerin einige Zeit in der Werbung gearbeitet habe und im Rahmen meines Weiterbildungs-Studiums für Kulturpädagogik an vielen unterschiedlichen Kunstprojekten mitgewirkt habe, entdeckte ich dabei “meine“ Technik: Basis ist dabei die uralte Kunst des Papierschöpfen; durch Einarbeitungen von Naturstoffen, Pigmenten und Übermalungen entstehen reich strukturierte Bilder leuchtender Brillanz. Die Veränderlichkeit der Farbwirkung durch 3-dimensionale Struktureffekte und (deren Übermalungen) sowie die Struktur als Gestaltungselement in einem grösseren Gesamtzusammenhang stehen sicherlich im Mittelpunkt meiner Arbeit.Totgeglaubtes erhält ein neues Leben! Dabei findet eine intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Papierarten in variierenden Präsentationsformen zu ganz unterschiedlichen Themen statt. Die Unerschöpflichkeit der Möglichkeiten zeigt sich schon im Format: 5×5 cm oder 1×1 m – alles ist möglich.

Sabine Beck – Kunst ist für mich ein Experimentierfeld

Im Jahr 1997 zog es mich mit meiner Familie auf die schöne Kanareninsel La Palma. Der Reichtum der Natur und deren ständige unmittelbare Präsenz sowie das klare kräftige Licht, das alle Farben erstrahlen lässt inspirierten mich und prägen meine künstlerische Arbeit noch heute. Dort habe ich den mir eigenen Weg mit dem Material Papier gefunden und ihn stetig weiterentwickelt.

Seelandschaft 2014, 100x100 cm1999 fand dann auf La Palma in der Caja Canarias, einer grossen Bank auf den kanarischen Insel meine erste grosse Ausstellung mit über 30 Arbeiten statt. Es folgten mehrere kleinere, auch Gemeinschaftsausstellungen auf La Palma und später die Kunsthandwerkermessen auf allen kanarischen Inseln zu denen man eingeladen werden musste. Besonders stolz war ich auf die Einladung der Baseler Papiermühle an deren internationalen Ausstellung paper art 2005/6 teilnehmen zu dürfen. Seit 2011 lebe ich wieder in Deutschland und habe in Braunschweig ein neues zuhause gefunden. Ich habe mich u.a. der Künstlergruppe “Kultur findet Stadt” angeschlossen und mich neben eigenständigen auch an vielen Ausstellungen beteiligt. Höhepunkt war bis jetzt dabei sicherlich 2014 die Präsentation im imposanten Ambiente der Landeszentralsparkasse.

Neben meinen Bildern arbeite ich bis in den kunsthandwerklichen Bereich hinein. Dabei ist jede noch so kleine Arbeit ein Unikat. Mit denen ich auf manch einem Kunsthandwerker-Markt zu finden, man kann diese Additive aber auch per E-Mail bei mir bestellen oder demnächst in einen Online-shop erwerben. Ich fertige auch aus meinen kleinsten Papieren Dinge wie Magnete, Minibüchlein und Lesezeichen; individuelle Tage-, Gäste-, und Notizbücher, Fotoalben und Kartenunikate. Im Moment arbeite ich an einer Kollektion Broschen.

Was noch alles so kommen wird weiss ich natürlich noch nicht; ich weiss nur, dass ich meine Ideen und Möglichkeiten in Punkto Papier noch lang noch nicht ausgeschöpft habe!

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